RAD-Lager

Reichsarbeitsdienstlager

Reichsarbeitsdienstlager und später Siedlung 903

Bereits im Mai 1938 wurde auf der Aumeierwiese zwischen Trattnach und Schalbach ein Reichsarbeitsdienst-Lager errichtet.

Nach Kriegsende wurden im Lager zuerst Polen, die aus dem KZ befreit worden waren, untergebracht. Nach einiger Zeit wurde das Lager für amerikanische Truppen freigemacht und führte die Bezeichnung Camp Truman.

Im Frühjahr 1946 wurde das Lager für Flüchtlinge eingerichtet und von der oö. Landesregierung mit der Bezeichnung Siedlung 903 verwaltet. Die Bewohner des Lagers waren Volksdeutsche aus Jugoslawien, Rumänien, Ungarn, Polen und Russland. Am 1. Dezember 1946 wurde eine Lagerschule eröffnet. 
Im Juli 1950 bewohnten 374 Personen das Lager.1958 lebten dort noch immer 150 Personen

Quelle: Chronik der Marktgemeinde Hofkirchen